Die Energiepreisagentur rechnet damit, dass der Strompreisindex noch heuer um 3,6 Prozent steigt. Verantwortlich dafür seien die Drohungen Russlands, den Gashahn wieder zuzudrehen, und Marktentwicklungen im kommenden Winter. "Wir sind ein verlässlicher Partner für unsere Kunden", beruhigt Kelag-Direktor Hermann Egger.
Kelag-Chef: "Niemand weiß, was morgen ist"
"Derzeit sind die Preise stabil; wir haben auch sonst keine Preisrallye mitgemacht und planen keine Erhöhungen oder Senkungen." Wie lange "derzeit" bedeutet? Egger: "Das kann Ihnen bei der derzeitigen Wirtschaftslage kein Vorstand sagen. Niemand weiß, was morgen ist."
Bei den Klagenfurter Stadtwerken ist man optimistischer. "Wir hoffen, dass wir über die gesamte Heizperiode kommen, ohne Tarife erhöhen zu müssen", so Sprecher Harald Raffer. Auch eine Gaskrise fürchtet er nicht: "Unsere Speicher sind voll – und Russland wird sich nicht selbst um Milliarden bringen."
von Kerstin Wassermann, "Kärntner Krone"
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