Di, 21. August 2018

Entschärfer am Werk

08.05.2018 17:12

Baggerfahrer entdeckt 250 Kilo schwere Bombe

Ein Baggerfahrer hat am Dienstagvormittag in der Nähe von Ranggen im Bezirk Innsbruck-Land einen nicht alltäglichen Fund gemacht: In einem Schotterwerk entdeckte er eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe. Die Polizei sperrte die Straße, der Entminungsdienst des Bundesheeres konnte die Bombe sicher entschärfen. Am selben Tag wurde auch im Unterland ein Kriegsrelikt entdeckt: Ein Wanderer fand im alpinen Gelände in Ebbs eine Sprenggranate.

„Einen harten, großen Klumpen“ fand ein Baggerfahrer am Dienstagvormittag im Zuge von Grabungsarbeiten in einem Schotterwerk in Itzlranggen. Die Vermutung des Arbeiters konnten von der Polizei rasch bestätigt werden: Der Mann hatte eine Fliegerbombe entdeckt. Die Beamten sperrten umgehend die Straße und informierten den Entminungsdienst des Bundesheeres.

Bombe entschärft
„Wir haben alle Wohnhäuser, die im Umkreis von 500 Metern Luftlinie liegen, kontrolliert und mit dem Hubschrauber die Umgebung nach Menschen abgesucht. Es war zum Glück alles sicher“, erklärte ein Beamter der Inspektion Kematen. „Der Entminungsdienst musste sich erst durch die dicke Schicht an Erde und Dreck rund um die Bombe kämpfen, konnte sie dann aber sicher entschärfen“, so die Polizei. Bei dem Kriegsrelikt handle es sich um eine US-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, so der Polizeibericht. Die Bombe wurde sicher in eine Heeresmunitionsanstalt nach Oberösterreich gebracht. Gegen 14.30 Uhr konnte die Straße wieder geöffnet werden.

Sprenggranate im Unterland
Auch im Unterland wurde am Dienstag ein Relikt aus dem Krieg gefunden. Ein Wanderer meldete der Polizeiinspektion Kufstein telefonisch einen Fund im Bereich der vorderen Steingrube im Zahmen Kaiser. Nach der exakten Lokalisierung wurde ein Beamter des Entminungsdienstes mit einem Hubschrauber zum Fundort geflogen. Diesmal handelte es sich um eine Granate, konkret um einen Blindgänger einer Sprenggranate. „Um eine gefahrlose Sprengung durchzuführen, wurden die umliegenden Wanderwege gesperrt und abgesichert“, heißt es im Polizeibericht. Die Granate konnte dann gesprengt und somit unschädlich gemacht werden.

Anna-Katharina Haselwanter
Anna-Katharina Haselwanter

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