Di, 17. Juli 2018

Vor Weißem Haus

30.04.2018 10:41

Rätselraten über Macrons „verschwundene“ Eiche

Das „Verschwinden“ einer jungen Eiche, die US-Präsident Donald Trump und Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron im Garten des Weißen Hauses gepflanzt hatten, hat für heftige Verwunderung und Spekulationen in den sozialen Netzwerken gesorgt. Um dem ein Ende zu bereiten, präsentierte der französische Botschafter in Washington nun den simplen Grund: Der Setzling sei wie bei eingeführten Pflanzen üblich in Quarantäne genommen worden.

Trump und Macron hatten die junge Eiche - ein Gastgeschenk des französischen Präsidenten - vergangene Woche zum Auftakt von Macrons Staatsbesuch gepflanzt.

„Er wird später wieder eingepflanzt“
„Der Baum ist in Quarantäne, was für jeden in die USA importierten lebenden Organismus verpflichtend ist“, schrieb Botschafter Gerard Araud am Sonntag auf Twitter. „Er wird später wieder eingepflanzt.“ Mit der Maßnahme soll verhindert werden, dass Krankheiten oder Schädlinge eingeschleppt werden. 

Auf den Kommentar eines Twitter-Nutzers, einen Baum erst einzupflanzen und dann in Quarantäne zu nehmen sei wenig sinnvoll, entgegnete der Botschafter, die Wurzeln seien in Plastik einpackt und damit „sorgfältig isoliert“ gewesen. Andere Nutzer stellten trotzdem Spekualtionen über die Maßnahme an. „In Quarantäne? Wegen möglichen Kontakts mit The Donald?“, war etwa zu lesen, oder: „Also wird der Setzling nicht deportiert?“

Baum stammt von Kriegsschauplatz
Der Baum weist symbolisch auf die historischen Bande beider Länder hin: Er stammt aus einem nordfranzösischen Wald, in dem im Ersten Weltkrieg mehr als 2000 US-Soldaten im Kampf gegen die Deutschen getötet worden waren.

 krone.at
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