Mi, 19. September 2018

Urin im Helm:

07.04.2018 18:26

Kollegen und Diensthund unter Verdacht

Noch viele Fragenzeichen stehen hinter einer Mobbing-Affäre bei der Kärntner Polizei, die Freitag publik wurde. Wie berichtet, sollen Kollegen eines Bezirksinspektors während einer Übung in Glainach in dessen Helm gepinkelt haben. Jetzt wird untersucht, was hinter diesem unappetitlichen Vorfall stecken könnte.

Nur eine halbe Stunde nach der Meldung des Opfers wurden Experten des Kriminalreferats im Stadtpolizeikommando Klagenfurt damit beauftragt, den Fall zu klären. „Die Spurensicherung versucht, anhand der Urinrückstände auf der Kleidung Rückschlüsse auf den Täter zu ziehen“, erklärt Polizeisprecher Rainer Dionisio. Das sei aber schwieriger als bei Bluttests, da Urin beinahe steril sei. Es gelte auch zu klären, ob nicht eventuell ein Diensthund für den Zwischenfall verantwortlich sein könnte. Der angeblich gemobbte Beamte habe ja als Hundeführer an der Übung teilgenommen. „Der betroffene Kollege hat ein Recht darauf zu erfahren, was wirklich passiert ist. Es wird akribisch daran gearbeitet, den Vorfall restlos aufzuklären“, betont Dionisio. In den nächsten Tagen sollen alle Übungsteilnehmer befragt werden. Einen Imageschaden für die Polizei kann Dionisio vorerst noch nicht erkennen: „Derzeit ist ja alles noch Spekulation. Sollte sich aber herausstellen, dass es sich um menschlichen Urin gehandelt hat, wäre der Vorfall untragbar.“

Christian Spitzer
Christian Spitzer

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