Monte-Carlo-Simulation

Student berechnet sogar Hurrikans

Kärnten
25.03.2018 08:00
Porträt von Serina Babka
Von Serina Babka

Die Fachhochschule Kärnten zieht Studenten aus ganz Europa an. Auch den Bayern Vitus Graule, der im Studienbereich Engineering & IT das Fach „Geoinformation und Umwelt“ belegte. Dabei schnitt er so gut ab, dass er ein „Marshallplan-Stipendium“ erhielt – und jetzt in den USA sein Bachelorstudium abschließt.

Vitus Graule befasst sich mit Geoinformationssystemen und der digitalen Erfassung, Analyse, Verarbeitung, und Darstellung geografischer Phänomene. Zum Beispiel mit der Frage, mit welcher Wahrscheinlichkeit Hurrikans auftreten.

Für solche Berechnungen wird die sogenannte „Monte-Carlo-Simulation“ angewendet. Dabei wird eine große Zahl gleichartiger Zufallsexperimente gemacht; sie sind die Basis für weitere Kalkulationen. Graule geht es um die Beschleunigung dieser Simulation.

Für seine Forschung brauchte er einen Computer-Cluster – einen Rechnerverbund zur Steigerung der Leistung. Und diesen gibt es an der Uni in San Diego. Der FH-Student: „Ich programmiere einen Chef-Computer, der die Aufgaben dann an mehrere Arbeitsknoten verteilt. Je mehr das sind, desto besser. Übrigens kann man nicht nur Unwetter berechnen, sondern zum Beispiel auch, welcher Standort für den Aufbau eines Unternehmens am ehesten geeignet wäre.“

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