Mo, 10. Dezember 2018

Frühling muss warten

15.03.2018 11:54

Schnee am Wochenende: Der Winter schlägt zurück

Nachdem das relativ milde Wetter der vergangenen Tage erstmals in diesem Jahr bei vielen Menschen einen Hauch von Frühlingsgefühlen aufkommen ließ, muss man sich für das Wochenende auf einen herben Rückschlag gefasst machen. Bereits in der Nacht auf Freitag beschert uns ein Tiefdrucksystem vor allem im Süden und Südosten Regenschauer, ehe dann am Samstag und Sonntag „General Winter“ mit niedrigen Temperaturen und Schneefall bis in tiefe Lagen noch einmal gnadenlos zuschlägt. Laut UBIMET-Chefmeteorologe Manfred Spatzierer steht uns „ein Temperatursturz von mehr als 15 Grad bevor“.

Der Freitag beginnt laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) im Süden und Westen dicht bewölkt mit Regen. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1200 und 1500 Metern. Im Laufe des Nachmittags beruhigt sich das Wetter von Oberösterreich ostwärts bis ins Nordburgenland vorübergehend. Allmählich nimmt jedoch die Bewölkung auch dort zu und bis zum Abend muss vor allem im Alpenvorland verbreitet mit Regen gerechnet werden. Dazu weht schwacher Wind. Die Temperaturen liegen zwischen minus zwei und plus sechs Grad in der Früh und bei fünf bis 14 Grad am Nachmittag.

Schnee und Regen am Samstag
Am Samstag bringt Tiefdruckeinfluss im Osten und Süden bereits in der Früh Wolken und kräftige Niederschläge, die später in Schneefälle übergehen. Von Salzburg westwärts regnet es zeitweise und die Schneefallgrenze sinkt auf bis zu 500 Meter Seehöhe. Die niedrigsten Frühtemperaturen liegen bei minus drei, die Tageshöchstwerte bei plus acht Grad. Spätestens am Abend kühlt es dann in ganz Österreich noch weiter ab. Die Strömung dreht UBIMET zufolge auf Nordost und transportiert sehr kalte Luftmassen polaren Ursprungs in den Alpenraum.

Temperatursturz und Dauerfrost am Sonntag
„Am Sonntag stellt sich in weiten Teilen des Landes Dauerfrost ein, somit steht uns ein Temperatursturz von mehr als 15 Grad bevor“, kündigt Meteorologe Spatzierer an. Vor allem im Bergland ist Schneefall zu erwarten, man muss sich auf teils lebhaften Nordwind einstellen. Die Tageshöchsttemperaturen reichen von minus sieben bis plus drei Grad, wobei es im Westen am wenigsten kalt sein wird. „Im östlichen Flachland zeichnet sich hingegen ein Eistag ab. Winterreifen und Winterkleidung stehen somit wieder an der Tagesordnung“, sagt Spatzierer.

Ab Montag steigen Temperaturen langsam an
Ab Montag beginnen die Temperaturen wieder - allerdings nur langsam - zu steigen, im Osten und im Süden darf man laut ZAMG auch mit Sonne rechnen. Vereinzelte Schneeschauer sind entlang der Alpennordseite zu erwarten, aber auch dort lockern die Wolken zeitweise auf. Bis Mittwoch setzt sich die Sonne zumindest zeitweise durch, die Höchstwerte klettern auf bis zu plus sechs Grad.

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