Die gegenwärtige Wirtschafts- und Finanzkrise lenke von diesen beiden Krisen ab, die nur durch einen radikalen Wechsel zur erneuerbaren Energie und die vollständige Ablösung von fossiler und atomarer Energie überwindbar seien. Ein solcher Wandel ermögliche auch eine Milderung der Klimagefahren und möglicherweise eine Restabilisierung des Klimas, so Scheer.
Unabhängige Stromversorgung "völlig realistisch"
Das Ziel des Burgenlandes, bis 2013 bei der Versorgung mit Strom unabhängig zu sein, halte er für "ein völlig realistisches", sagte Scheer. Man könne wegen der privilegierten Bedingungen bei Windkraft im Burgenland bei der Produktion sogar über die 100 Prozent hinausgehen und Energie in die Nachbarregionen liefern. Auch für die österreichische Energiewirtschaft sollte es nicht schwer sein, auf 100 Prozent Versorgung mit erneuerbarer Energie zu kommen.
Erweiterung der Windparks geplant
Im Burgenland produzieren 206 Windräder 370 Megawatt (MW) Energie. Um das Ziel der Unabhängigkeit bei der Stromversorgung zu erreichen, seien eine Erweiterung der bestehenden Windparks sowie neue Standorte in einer Größenordnung von etwa 200 MW geplant, so BEWAG-Vorstandssprecher Hans Lukits. In der BEWAG warte man "schon ungeduldig" auf eine neue Verordnung, die die Einspeistarife fixiert.









Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.