Mo, 18. Juni 2018

Erst Linz und Wels:

06.03.2018 05:50

Verkehrsplan für Salzkammergut in Warteschleife

Hallstatt hat genug! Die Gemeinde erstellt ein eigenes Verkehrskonzept, mit dem die Ströme gelenkt werden können. Das Land feilt derzeit am Generalverkehrskonzept für Linz, kümmert sich auch um Wels. Der Verkehrsplan für den Süden (Gmunden-Vöcklabruck) hängt in der Warteschleife.

Je besser die Straßen, umso mehr Verkehr! Das fürchten manche Altmünsterer in Hinblick auf die geplante Umfahrung. Die meisten sehnen zwar die Entlastung der B 145 herbei, doch ein Baustart wäre – so die Schätzung von Günther Bsirsky von der Generalverkehrsplanung des Landes – frühestens in 15 Jahren denkbar.

Sommer- und Wochenendtouristen als Herausforderung
Derzeit prüfen die Planer, wie berichtet, noch mehr als zehn Tunnelvarianten. Beim Infoabend in der Vorwoche forderten einige Besucher auch ein Generalverkehrskonzept für das Salzkammergut. Vor allem die vielen Touristen, die im Sommer und an Wochenenden über Gmunden, Altmünster und Traunkirchen in das Innere Salzkammergut fahren, wären eine Herausforderung.

Gemeinden sollen sich auch selbst helfen
Verkehrslandesrat Günther Steinkellner (FP) verrät: „An den Konzepten für Linz und Wels wird parallel gearbeitet, das für Linz soll heuer beschlossen werden. Das Konzept für das Salzkammergut kommt erst später.“ In kleineren „Mikrosystemen“ soll vorerst ein neues Beratungsangebot des Landes helfen. Aber auch die Gemeinden selbst sind aufgerufen, sich um Strategien zu kümmern.

Hallstatt erstellt heuer ein Konzept
Hallstatt packt das Thema jedenfalls an. „Wir haben das Problem, dass zu viele Autos zwischen 11 und 13 Uhr kommen. Die Lenker wollen alle parken und finden nicht genügend Stellplätze. Ein Berater soll heuer ein Konzept erstellen und dabei auch mit Obertraun und Goisern reden“, sagt Hallstatts Bürgermeister Alexander Scheutz (SP).

Simone Waldl, Kronen Zeitung

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