Fr, 22. Juni 2018

Angst vor Schädling

23.02.2018 09:39

„Stinkwanze“ gefährdet Neuseelands Landwirtschaft

Neuseeland macht sich aktuell sorgen um seine Landwirtschaft. Besonders in Gefahr sieht man die Kiwis. Der Grund dafür ist eine schädliche Baumwanze aus Asien. Sie könnte schwere wirtschaftliche Schäden verursachen.

Das New Zealand Institute of Economic Research warnte am Freitag vor der Marmorierten Baumwanze aus Asien. Diese könne nämlich Schäden in Milliardenhöhe anrichten, so die Experten des Forschungsinstituts. In den vergangenen Jahren habe sie etwa in Italien große Teile der Kiwi- und Birnenernte vernichtet. Ähnliches wird nun auch in Japan befürchtet.

Schiffe mit 10.000 Autos zurückgeschickt
Mehrere Exemplare des umgangssprachlich auch als "Stinkwanze" bezeichneten Tiers wurden auf drei Schiffen gefunden, die Autos nach Japan und Neuseeland bringen sollten. Die Schiffe mit den darauf befindlichen 10.000 Fahrzeugen wurden deshalb wieder zurückgeschickt.

Seit einigen Jahren tritt das Tier auch in Europa und den USA auf. Eigentlich ist die Marmorierte Baumwanze in Ostasien beheimatet. Von dem Schädling sind die verschiedensten Arten von Obst und Gemüse gefährdet.

Schwere wirtschaftliche Folgen befürchtet
Das neuseeländische Forschungsinstitut warnte vor einem starken Rückgang des Bruttoinlandprodukts in den nächsten beiden Jahrzehnten. Durch den Schädling wird laut ORF ein Rückgang von bis zu 3,6 Milliarden Neuseeland-Dollar (mehr als 2,1 Milliarden Euro) befürchtet. Auch das Volumen landwirtschaftlicher Exporte könnte demnach um etwa 2,5 Milliarden Euro zurückgehen.

 krone.at
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