Dass ÖFB-Rekordspieler Marko Arnautovic in seinen jungen Jahren für einige Ausrutscher gesorgt hatte, ist kein Geheimnis. Am Sonntagabend erzählte „Arnie“ im „Twitch“-Livestream des deutschen Influencers „Marli“ eine lustige Anekdote vom Champions-League-Finale 2010 mit Inter Mailand.
„Beim Champions-League-Finale 2010 saß ich als junger Spieler auf der Tribüne“, erzählte Arnautovic dem deutschen Streamer „Marli“. Nach dem Sieg stürmte er schließlich auf den Rasen. „Die Polizisten dachten aber, ich sei ein Fan.“ Kurz darauf lag der damals 21-Jährige bereits mit dem Bauch auf dem Boden, die Hände auf dem Rücken gefesselt. „Niemand wusste halt, wer ich bin und ich hatte meine Akkreditierung verloren“, erklärte „Arnie“ die kuriose Verwechslung. Erst sein Co-Trainer konnte die Situation aufklären.
Zweites Mal gab es Ärger
Doch damit war der Abend noch lange nicht vorbei. „Ich ging zum Teambus und sah meinen guten Freund Mario Balotelli drinnen sitzen“, lachte Arnautovic. „Ich haute fest gegen die Fensterscheibe und Mario erschreckte sich. Plötzlich war ich von sechs Polizisten umringt, die mich wieder festnahmen.“ Zum zweiten Mal lag Arnautovic gefesselt am Boden – und wieder musste ein Trainer den Beamten erklären, dass es sich tatsächlich um einen Inter-Spieler handelte.
„Hatte kaputten Kopf“
Doch Arnautovic hatte noch immer nicht genug. „Ich sah den Bayern-Bus und stieg dort ein“, erzählte er lachend. Dort ging er zum legendären Trainer Louis van Gaal, gab ihm die Hand und meinte sarkastisch: „Ihr habt gut gespielt.“
„Ich hatte so einen kaputten Kopf“, konnte Arnautovic jetzt nur den Kopf schütteln. Bereuen dürfte er die kuriose Nacht aber nicht: „Ich war ein 21-jähriger Ahnungsloser – niemand kannte mich oder wusste, dass ich bei Inter spiele.“ Über seine damalige Naivität kann „Arnie“ heute jedenfalls selbst herzlich lachen.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.