Arnautovic verrät:

„Sie wollten mich im CL-Finale zweimal verhaften“

Fußball International
05.10.2026 11:09
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Dass ÖFB-Rekordspieler Marko Arnautovic in seinen jungen Jahren für einige Ausrutscher gesorgt hatte, ist kein Geheimnis. Am Sonntagabend erzählte „Arnie“ im „Twitch“-Livestream des deutschen Influencers „Marli“ eine lustige Anekdote vom Champions-League-Finale 2010 mit Inter Mailand.

„Beim Champions-League-Finale 2010 saß ich als junger Spieler auf der Tribüne“, erzählte Arnautovic dem deutschen Streamer „Marli“. Nach dem Sieg stürmte er schließlich auf den Rasen. „Die Polizisten dachten aber, ich sei ein Fan.“ Kurz darauf lag der damals 21-Jährige bereits mit dem Bauch auf dem Boden, die Hände auf dem Rücken gefesselt. „Niemand wusste halt, wer ich bin und ich hatte meine Akkreditierung verloren“, erklärte „Arnie“ die kuriose Verwechslung. Erst sein Co-Trainer konnte die Situation aufklären.

Zweites Mal gab es Ärger
Doch damit war der Abend noch lange nicht vorbei. „Ich ging zum Teambus und sah meinen guten Freund Mario Balotelli drinnen sitzen“, lachte Arnautovic. „Ich haute fest gegen die Fensterscheibe und Mario erschreckte sich. Plötzlich war ich von sechs Polizisten umringt, die mich wieder festnahmen.“ Zum zweiten Mal lag Arnautovic gefesselt am Boden – und wieder musste ein Trainer den Beamten erklären, dass es sich tatsächlich um einen Inter-Spieler handelte.

Mario Balotelli auf den Schultern von Marko Arnautovic.
Mario Balotelli auf den Schultern von Marko Arnautovic.(Bild: GEPA)

„Hatte kaputten Kopf“
Doch Arnautovic hatte noch immer nicht genug. „Ich sah den Bayern-Bus und stieg dort ein“, erzählte er lachend. Dort ging er zum legendären Trainer Louis van Gaal, gab ihm die Hand und meinte sarkastisch: „Ihr habt gut gespielt.“

Ex-Bayern-Trainer Louis van Gaal
Ex-Bayern-Trainer Louis van Gaal(Bild: GEPA)

„Ich hatte so einen kaputten Kopf“, konnte Arnautovic jetzt nur den Kopf schütteln. Bereuen dürfte er die kuriose Nacht aber nicht: „Ich war ein 21-jähriger Ahnungsloser – niemand kannte mich oder wusste, dass ich bei Inter spiele.“ Über seine damalige Naivität kann „Arnie“ heute jedenfalls selbst herzlich lachen.

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