Jahrelange Haft
75 Guantanamo-Insassen werden freigelassen
Auf der Liste stehen zudem 26 Gefangene aus Jemen, neun aus Tunesien, sieben aus Algerien, vier aus Syrien und jeweils drei aus Libyen und Saudi-Arabien. Außerdem sollen jeweils zwei Häftlinge aus Usbekistan, Ägypten, dem Westjordanland und Kuwait freikommen, sowie jeweils einer aus Aserbaidschan und Tadschikistan.
Noch 223 Gefangene in Anti-Terror-Lagern
Eine Arbeitsgruppe der US-Regierung überprüft derzeit die Fälle aller verbliebenen Häftlinge, um zu entscheiden, wer vor Gericht gestellt und wer nach Hause oder in andere Länder geschickt werden soll. Die USA halten in dem Sammellager für Terrorverdächtige noch immer 223 Menschen fest, viele von ihnen seit Jahren ohne Anklage oder Rechtsbeistand. Erst am Wochenende wurden drei Häftlinge ins Ausland überstellt.
Zudem wird nach einem Ort in den USA gesucht, wo ein Teil der Gefangenen künftig untergebracht werden kann. US-Präsident Barack Obama hat die Schließung des Lagers bis zum 22. Jänner angeordnet. Verteidigungsminister Robert Gates erklärte jedoch am Sonntag in einem Interview, die Einhaltung des vorgesehenen Zeitplans werde schwierig.
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