Der „Abwehrkampf“ der Marktgemeinde Ebenthal tobt bereits seit fast vier Jahren – seit Mittwoch ist er um eine Facette reicher: Der Gemeinderat hat einstimmig beschlossen, beim Verfassungsgerichtshof eine Beschwerde gegen die Umwidmung des Kraftwerksgrundstückes einzubringen; weitere Beschwerden, wie bei der EU, sind angedacht.
Sorgen um Trinkwasser-Qualität
Gegen ein umstrittenes Projekt wehrt sich die Marktgemeinde Lavamünd. Während aber der Energiekonzern „Kelag“ im Bau der neuen Pumpe für das Speicherkraftwerk Koralpe einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz sieht, sorgen sich Bürger und Politiker um die Qualität des Trinkwassers.
"Das Kraftwerk pumpt nämlich belastetes Drau-Wasser in den reinen Bergsee Soboth", erklärt Amtsleiter Martin Laber. Eine Beschwerde gegen das Vorhaben beim Verwaltungsgerichtshof hat die Gemeinde bereits eingebracht, ein Devolutionsantrag ist in Beurteilung. Der Gang zur EU-Kommission ist geplant.
von Thomas Leitner, "Kärntner Krone"
Symbolbild
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