Schon kurz nach der Gründung des Kuratoriums für Verkehrssicherheit tourten Mitarbeiter der politisch unabhängigen Organisation durchs Land, um Gefahrenquellen aufzuspüren, unfallträchtige Straßenstücke zu besichtigen und Lösungsvorschläge zu erarbeiten.
Erste Schritte zum Beitrag der Verkehrssicherheit waren die Einführung von Tempo 100 auf Bundesstraßen und 130 auf Autobahnen, wenig später kamen die Anlegepflicht von Gurten und die Helmpflicht für Zweiradfahrer, die Kindersitzpflicht und die 0,5-Promille-Grenze dazu.
Zahl der Verkehrstoten deutlich gesunken
Als eine Folge dieser und vieler anderer Maßnahmen sank die Zahl der Verkehrstoten allein in Kärnten von 201 (1972) auf 56 im Vorjahr. „Für 2009 zeichnet sich ab, dass die Zahl weiter sinkt“, so Eckhard Küttler von der Landesstelle Kärnten. Künftig will sich die Organisation noch stärker den Themen Freizeit- und Sportunfälle und vor allem der Einbruchskriminalität und dem Brandschutz kümmern.
von Wilfried Krierer („Kärntner Krone“)
Symbolbild
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