Protest-Aktion

Bauern kämpfen für höheren Milchpreis

Kärnten
23.09.2009 10:38
Mit einer Protestfahrt durch Klagenfurt haben am Montag rund 50 Kärntner Bauern ihrem Unmut über den gesunkenen Milchpreis Luft gemacht. Mit Traktoren fuhren sie im Schritttempo durch die Innenstadt und verteilten Gratismilch. "Bauern brauchen 47 Cent pro Kilo", war auf Slogans zu lesen. Vor der Landesregierung wurde Landeshauptmann Gerhard Dörfler eine Petition übergeben. Gröbere Verkehrsbehinderungen blieben aus.

Die Situation für die Milchbauern ist härter geworden. Die "Kärntnermilch" zahlt zwar noch 37 Cent pro Kilo angelieferter Milch, im übrigen Österreich sind es schon unter 30 Cent, im Norden von Deutschland gar weniger als 20 Cent.

Wärst du bereit, mehr für Milch zu zahlen, um die heimischen Bauern zu unterstützen? Stimm ab in der Infobox!

"Für uns gibt es nicht viele Möglichkeiten, um auf uns aufmerksam zu machen", begründete am Montag der Obmann der bäuerlichen Aktion "IG-Milch", Bertram Terkl, die Proteste in Klagenfurt. "Heimische Milch ist gesund und sauber. Das muss etwas wert sein!", sagen die Landwirte. Sie haben den Preis mit 47 Cent pro Liter als Mindestmaß angesetzt.

Die Bauern der "IG-Milch" sind zu weiteren Protestmaßnahmen bereit. Es geht um ihre Existenz.

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