SPÖ-Wahlkampf

Gratis-Kinderbetreuung kostet 14 Millionen Euro

Kärnten
27.01.2018 18:36
Porträt von Thomas Leitner
Von Thomas Leitner

In ihrem Wahlprogramm setzt die SP auf Familien: Mit einem Paket an Maßnahmen will Landeshauptmann Peter Kaiser Kärnten zum „kinderfreundlichsten Land Europas“ machen. Zentrale Punkte sind eine beitragsfreie und eine ganztägige Kinderbetreuung. Die FP spricht jedoch von unglaubwürdigen Versprechen. 

Die SP setzt im Kampf um Stimmen zunächst auf Kinder. In den kommenden Wochen sollen dann Punkte für die Lebensabschnitte Lernen, Arbeiten und Altern präsentiert werden.

Um Kärnten zum „kinderfreundlichsten Land Europas“ zu machen, sind große Investitionen nötig. Der angekündigte Gratis-Zugang zu allen Kinderbetreuungseinrichtungen in Kärnten koste nach derzeitigen Berechnungen 14 Millionen Euro. Angekündigt wird auch eine Verbesserung der ganztägigen und der betrieblichen Kinderbetreuung. Finanziert werden soll auch die Verringerung der Zahl der Kinder in den Kindergruppen (derzeit 25).

SP-Kinderreferentin Beate Prettner kündigt auch eine Kinderspielplatz-Offensive und ein kostenloses Mobilitätsticket an.

Für die FP ist die SP-Ankündigung der kostenlosen Kinderbetreuung unglaubwürdig – diese sei bereits vor Jahren versprochen, aber nicht umgesetzt worden.

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