Als wäre die Saison (samt morgen schon fixiertem Meistertitel?) des LASK nicht schon Wahnsinn genug, spucken die Kühbauer-spezifischen Zahlen auch noch schier unglaubliche Werte aus. sportkrone.at drechselte die Performance des Erfolgstrainers durch die Opta-Datenbank – das Ergebnis ist der Hammer (und sendet u.a. Grüße an Herbert Struber und den WAC).
Didi Kühbauer übernahm den LASK in der zehnten Runde der laufenden Bundesliga-Saison. Die Linzer standen zu diesem Zeitpunkt mit nur sieben Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz – elf Punkte hinter dem damaligen Tabellenführer Sturm Graz. Dann kam Don Didi. Übernahm das Ruder und steuerte nur mehr in eine Richtung: Erfolg.
In den 21 Spielen unter Kühbauer holte der LASK 45 Punkte (13 Siege, sechs Unentschieden, zwei Niederlagen). Der einzige Trainer, der sein Amt nach dem ersten Spieltag einer Saison antrat und in den ersten 21 Spielen mehr Punkte holte, war Gerhard Struber mit dem FC Red Bull Salzburg in der Saison 2023/24 (47 Punkte). Struber hatte die Mannschaft allerdings bereits am zweiten Spieltag übernommen. So gesehen gibt es in der Bundesliga-Geschichte keinen Trainer, der eine Mannschaft zu so einem „späten“ Zeitpunkt der Saison übernahm und in den ersten 21 Spielen so viele Punkte holte wie Kühbauer.
Kein anderes Team holte seit Kühbauers Übernahme beim LASK mehr als 32 Punkte (Sturm Graz) – die Grazer absolvierten in diesem Zeitraum jedoch auch ein Spiel mehr als die Linzer.
Der LASK erzielte unter Kühbauer auch die ligaweit meisten Tore (42). In der Kategorie „Wenigste Gegentore“ gibt es mit Status quo ein besseres Team: Hartberg ließ nur 21 Treffer zu, drei weniger als der LASK und Salzburg jeweils.
Sollte der LASK morgen den Meistertitel fixieren, wäre das ein weiteres Novum in der Geshichte: Die Schwarz-Weißen lag nach dem neunten Spieltag noch auf Platz elf – zu einem so späten Zeitpunkt machte ein Meister in der Bundesliga-Historie nie zuvor zehn Plätze gut.
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