EuroMillionen
Spielgemeinschaft knackt 100-Millionen-Jackpot
Die erfolgreiche Tippgemeinschaft kann sich den dritthöchsten Gewinn des Spiels EuroMillionen teilen, das seit fünf Jahren existiert. Die Lotto-Scheine werden in Frankreich, Großbritannien, Irland, Spanien, Portugal, Belgien, der Schweiz, Luxemburg und Österreich verkauft. Für den Jackpot, der am Freitagabend geknackt wurde, waren 40 Millionen Lose ausgegeben worden.
Der größte Gewinn bei EuroMillionen, eine Summe von mehr als 126 Millionen Euro, ging im Mai an eine Spielerin aus Madrid, der zweitgrößte (mehr als 115 Millionen Euro) im Juli 2005 nach Irland. Hundert Millionen Euro wurden bereits einmal im Februar 2007 nach Belgien ausgeschüttet. Insgesamt gab es seit der Markteinführung von EuroMillionen vor fünf Jahren 199 Hauptgewinne, davon mehr als ein Viertel in Frankreich. Die Chance für einen Hauptgewinn liegt bei eins zu 76,3 Millionen.
Mehrkosten für Lottogesellschaft durch 15 Gewinner
Die Lottogesellschaft FDJ wollte keine Angaben zu dem Ort der Annahmestelle machen, in dem das Gewinnlos abgegeben wurde. Sie bestätigte aber, dass die Gewinner sich meldeten und nach den ersten Überprüfungen im Besitz des richtigen Loses seien. Da es nicht nur einen, sondern gleich 15 Gewinner gibt, entstehen für die Gesellschaft zusätzliche Kosten: Gewinner werden der Tradition folgend von einem Chauffeur nach Paris gefahren, wo sie ein mehrgängiges Dîner spendiert bekommen, in einem Luxushotel übernachten und am nächsten Tag unter Ausschluss der Öffentlichkeit einen Scheck über die Gewinnsumme überreicht bekommen.
Die hundert Millionen Euro sind die größte Summe, die jemals bei einer Lotterie in Frankreich gewonnen wurden. Im Département Bouches-du-Rhône, wo auch Venelles liegt, wurde bereits im Dezember 2007 ein außergewöhnlicher Lotto-Gewinn verzeichnet. Damals erhielt eine Frau aus Fos-sur-Mer ebenfalls in der Lotterie EuroMillionen 27.375.964 Euro.
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