Knapp 30 Minuten war der Grazer Bub ohne Sauerstoff und lag in sieben Metern Tiefe auf dem Grund des Millstätter Sees. Das allerdings könnte für ihn auch das Glück in diesem Unglück gewesen sein. In dieser Tiefe herrschte lediglich eine Wassertemperatur von maximal 15 bis 16 Grad.
Der bekannte Villacher Internist Michael Ausserwinkler kennt andere, noch dramatischere Fälle, die letztlich gut geendet haben. Ausserwinkler: „In der Steiermark war ein Kind einmal fast zwei Stunden unter Wasser, aber das war damals sehr kalt. Dieser Umstand führte dazu, dass der Bub ohne gesundheitliche Folgen wieder gesund wurde.“
"Zustand ist stabil"
Im Landeskrankenhaus Klagenfurt kämpfen Ärzte derzeit darum, dem Opfer von Millstätter See ähnliches zu ermöglichen. LKH-Sprecherin Nathalie Wurzer: „Noch bleibt der Elfjährige im Tiefschlaf; sein Zustand ist aber stabil.“
von Fritz Kimeswenger, "Kärntner Krone"
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