Rache an Ex-Mann
23-Jährige gesteht Brandstiftung
Unter den Toten finden sich ausschließlich Frauen und Kinder, da Männer und Frauen in dem nahöstlichen Land Hochzeiten getrennt voneinander feiern. Die Kinder sind dabei meist im selben Zelt wie ihre Mütter.
Das zwölf Meter lange Zelt sei in nur drei Minuten vollständig ausgebrannt, sagte Feuerwehrchef Brigadegeneral Jassem al Mansuri am Sonntag. "Es war ein schrecklicher Anblick, Leichen und viele Schuhe lagen am einzigen Ausgang auf dem Boden. Sie müssen übereinander getrampelt sein," sagte er. Der Feuerwehrchef sprach vom schlimmsten Brand, den er im Laufe seiner fast 40-jährigen Berufstätigkeit gesehen habe.
DNA-Tests sollen Opferidentitäten klären
Die Behörden führten DNA-Tests durch, um die oft bis zur Unkenntlichkeit verbrannten Opfer zu identifizieren, sagte Al Mansuri. Ob die Braut unter den Toten war, war zunächst nicht klar. Unbekannt war auch, wieviele Menschen sich zum Zeitpunkt des Unglücks in dem für bis zu 180 Personen ausgelegten Zelt aufhielten.
Das Innere des Zelts war nach dem Unglück mit verkohlten Trümmern übersät. Auch Stühle, Tische und die Klimaanlage waren ausgebrannt. Veranstaltungen in Zelten müssten in Kuwait von den Behörden genehmigt werden, sagte der Feuerwehrchef weiter. Die Hochzeitsgesellschaft habe für die Feier keine Genehmigung gehabt. Möglicherweise habe das Zelt nicht den Sicherheitsstandards entsprochen. So habe es keine Notausgänge gehabt und sei aus sehr leicht entflammbarem Material, nämlich Baumwolle, gewesen.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.