Der "Generationenkonflikt" sei zu stark geworden und habe zu massiven Spannungen im Klub geführt, so Frimmel, der das Präsidentenamt im Jänner 2007 übernommen hatte.
"Meine Initiativen wurden abgeblockt"
"Meine Initiativen, dem deutlich überalterten Club eine Verjüngung und Qualitätssteigerung zu verpassen - durch Aufnahme interessanter und tatkräftiger neuer Mitglieder - wurden abgeblockt. Der Beharrungswille und die Pfründementalität waren zu groß", begründete Frimmel weiter.
Er habe sich stets für eine Verbindung von Tradition und Moderne stark gemacht und den Klagenfurter Vorzeigeclub von einem "Bauchladen" zu einem wirtschaftsgeprüften Verein weiterentwickelt.
In Frimmels Amtszeit fiel auch der Meistertitel, den der KAC vor wenigen Monaten zu seinem 100-jährigen Jubiläum gefeiert hatte.
Neuer Chef beim KAC
In der am Mittwochabend einberufenen KAC-Generalsitzung wurde Karl Nedwed zum neuen Boss des Klagenfurter Klubs gekürt. Der Schritt sei "nicht ganz so geplant gewesen", erklärte Nedwed am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Klagenfurt.
"Man muss aber auch einmal Verantwortung übernehmen", meinte Nedwed der seit seinem Geburtsjahr 1943 Mitglied beim KAC ist. Als Nachfolger als Liga-Präsident favorisiert er den Klagenfurter Rechtsanwalt Karl Safron, der vor Frimmel auch schon KAC-Präsident gewesen war. "Er wird unser Wahlvorschlag bei der Generalversammlung am 4. September sein", sagte Nedwed.
Sportlich stehen beim Rekordmeister alle Zeichen auf Titelverteidigung. "Am Montag hat das Eistraining begonnen, es sind alle topfit", erklärte Coach Manny Viveiros. Der einzige nennenswerte Neuzugang beim KAC ist der Klagenfurt-Heimkehrer Dieter Kalt. "Ich bin froh, wieder die Luft in der KAC-Kabine zu atmen", meinte Kalt.
Dem Verein stehen auf der Organisationsebene einige Erneuerungen bevor. "Wir werden einen KAC-Beirat gründen", kündigte der Neo-Präsident an. Für Nedwed ist auch das Projekt einer neuen Mehrzweckhalle in Klagenfurt noch längst nicht vom Tisch. "Wir brauchen neue Zuschauerkapazitäten aber sicher keine Investitionen in die alte Halle", sagte der Funktionär. Für die kommende Saison sind bereits 2.000 der 2.100 Sitzplätze in der Klagenfurter Messehalle an Abonnenten vergeben.
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