Das war Rettung in letzter Minute! „Das Dachgeschoß brannte bereits lichterloh, dichter Rauch und Qualm stiegen über dem Haus auf“, schildert Thomas Hütter aus Neusiedl bei Güssing. Bei einem Spaziergang mit seinem treuen Vierbeiner „Picasso“ hatte er am Samstag gegen sechs Uhr in der Früh das Unglück entdeckt. Der Anrainer zögerte keine Sekunde. Zuerst klopfte er bei einem Nachbarn an und bat Roman Erb, sofort die Feuerwehr zu alarmieren. Dann eilte Hütter der 30-jährigen Mutter und ihrem Kind, die nichts ahnend in ihren Betten lagen und schliefen, zu Hilfe. Hütter: „Zum Glück war die Eingangstür offen.“ So konnte der Retter rasch in das Haus laufen, die Familie wecken und vor der drohenden Gefahr warnen.
24 Feuerwehrmänner im Einsatz
Geschockt, aber unverletzt wurden Barbara E. und ihre achtjährige Tochter Lia Mara in Sicherheit gebracht. Wenige Augenblicke später trafen schon die Einsatzkräfte ein, 24 Freiwillige kämpften gegen die Flammen an und brachten den Brand schließlich unter Kontrolle. „Aufgrund des schnellen Notrufs konnte Schlimmeres verhindert werden“, sagt Werner Kemeter von der Feuerwehr.
Schadenshöhe unklar
So wie die Schadenshöhe war auch die Ursache vorerst noch unklar. „Brandermittler müssen jetzt nach Hinweisen und Spuren suchen“, heißt es.
Stadl in Flammen
Auch in Oberkohlstätten (Bezirk Oberwart) ist eine Nachbarin auf einen Brand aufmerksam geworden: Ein Stadl stand in Flammen. Zur Brandbekämpfung in Oberkohlstätten waren insgesamt rund 50 Feuerwehrmänner aus den Ortschaften Ober- und Unterkohlstätten, Holzschlag, Günseck sowie Glashütten im Einsatz.
von Karl Grammer und Christian Schulter (Kronen Zeitung) und krone.at
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