Virus an Bord
H1N1-Alarm auf Luxusliner
Und das sind die Fakten: 66 Besatzungsmitglieder der Voyager und 80 Passagiere stehen derzeit laut französischer Medienberichte unter Beobachtung. Extra alarmierte Ärzte wurden an Bord des Kreuzfahrtriesen gebracht und müssen die erkrankten Fahrgäste versorgen.
Dabei hätte die Reise auf dem Ozean für die 3.500 Passagiere so schön werden sollen. Geboten wurde den Touristen an Bord ein eigenes Theater, eine Minigolf-Anlage und eine Hochzeitskapelle. Und plötzlich kam das mysteriöse Virus.
Passagiere wurden fiebrig, dann Husten und Schnupfen. Kurzfristig unter Quarantäne, durfte ein Großteil der Passagiere den geplanten Landbesuch dann doch antreten.
Harald Stranzl vom Außenministerium: "Bei den Österreichern handelt es sich um eine Frau und einen Mann." Die US-Reederei dementierte H1N1 auf dem Kreuzfahrtschiff auf das Heftigste. Dabei wurde der "Touristendampfer" schon einmal von einem Erreger heimgesucht: im Mai 2005, als mehr als 150 Personen am Noro-Virus erkrankten.
von Michael Pommer, Kronen Zeitung
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