„8,4 Millionen Euro könnte das Land einnehmen, wenn man das ,kleine Glücksspiel‘ legalisiert“, rechnet FBL-Sprecher Manfred Kölly vor. Gleichzeitig würden strenge Auflagen verhindern, dass immer mehr Spieler, darunter viele Jugendliche, in die Schuldenfalle tappen. „Denn derzeit wird von den Bezirksbehörden kaum kontrolliert“, so Kölly.
Diskussionen ohne Ergebnis
Über ein entsprechendes Gesetz wird auf Landesebene bereits seit Jahren diskutiert – ohne Ergebnis. Jetzt steht im Parlament eine österreichweite Regelung zur Debatte. „Es wird damit aber kein Bundesland gezwungen, das ,kleine Glücksspiel‘ einzuführen“, heißt es.
SPÖ: "Wollen zuerst Bundesgesetz abwarten"
Handlungsbedarf, vor allem für den Jugendschutz, sieht auch SP-Klubchef Christian Illedits. Aber: „Wir wollen zuerst das Bundesgesetz abwarten. Im Alleingang, ohne VP, werden wir keine neue Verordnung erlassen.“ Doch von der Volkspartei kommt eine klare Absage. Obmann Rudolf Strommer: „Wir sind strikt gegen eine Legalisierung.“ Das Glücksspiel wird kaum kontrolliert.
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