Schon im Mai gingen die ersten Hagelschauer nieder. In den darauffolgenden Wochen trieben heftige Unwetter viele Bauern an den Rand der Verzweiflung. Schlimm hatte es die Obstbaugemeinden Kukmirn und Wiesen erwischt. Doch auch Gärtnereien sowie Glas- und Folienhäuser wurden von heftigen Unwettern verwüstet.
"Zahl steigt rapide an!"
„Die Zahl der Schadensmeldungen steigt rapide an. Allein im Burgenland sind seit Jahresbeginn bereits 1.000 Fälle registriert worden“, heißt es bei der Hagelversicherung. Die Schadenssumme hat längst die Fünf-Millionen-Euro-Grenze überschritten. „Schon jeder vierte Bauer ist betroffen“, sagt Vorstand Kurt Weinberger. Je nach Standort, Obst- und Getreidesorte werden Einbußen von bis zu 40 Prozent befürchtet. Einzelne Landwirte klagen sogar über den Verlust der gesamten Ernte.
Auch Privathäuser von Unwetter betroffen
Teure Reparaturen stehen ebenso bei Privathäusern an: „Viele Dächer und Fassaden hielten den Unwettern nicht stand“, so die Hagel-Opfer.
von Karl Grammer, Kronen Zeitung
Symbolbild
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