16.000 Menschen sind derzeit in Kärnten arbeitslos. Besonders prekär ist die Situation in Wolfsberg. Dort verzeichnet man bei den Arbeitslosen sogar ein Plus von 71 Prozent. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist um 300 Prozent gestiegen, jene der Privatkonkurse um elf Prozent.
Hatte Reinhart Rohr am Wochenende einen Krisengipfel eingefordert, lädt Landeshauptmann Gerhard Dörfler am Donnerstag nun tatsächlich zum Runden Tisch. "Mir ist es wichtig, mit Vertretern aus allen Wirtschaftsbereichen konstruktive Gespräche zu führen, um gemeinsam Lösungsvorschläge zu erarbeiten und die besten Antworten für Kärnten zu finden", betonte der Landeshauptmann am Montag.
Unternehmen in Gespräche einbezogen
Für Dörfler ist es von zentraler Bedeutung, die Unternehmerschaft in diese Diskussionsrunde mit einzubinden, da sie über wertvolles Know How verfügt und bereits in den letzten Jahren eindrucksvoll bewiesen hat, wie sich Leitbetriebe auch in schwierigen Situationen krisenfest aufstellen.
"Trotz der schwierigen Situation gibt es aber auch Lichtblicke. Projekte wie das Tibethotel im Görtschitztal oder die gerade stattgefundene Eröffnung des Lindner Seeparkhotels in Klagenfurt zeigen den Vorwärtstrend im Land", macht Dörfler deutlich. Auch die mehr als 200 Millionen Euro, die durch Projekte wie der Bau der Autobahnumfahrung in Bad St. Leonhard oder die Sanierungen der Südautobahn im Bereich Velden, seien ein Arbeitsplatzmotor in Kärnten.
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