"Der Trainer, der Präsident, das Management - alle haben ihn zu 100 Prozent haben wollen", sagte Ivanschitz-Manager Georg Stanggassinger. Die Zahlungsmodalitäten zwischen den Clubs seien geklärt, die Unterschrift unter den Vertrag sei nur noch Formsache. Der Vorjahres-Zweite der zweiten deutschen Liga samt seinem dänischen Trainer Jörn Andersen habe sich sehr um die Dienste des Linksfußes bemüht, betonte Stanggassinger.
Letzte medizinische Tests
Ivanschitz befindet sich seit Freitagabend in Mainz, um sich letzten medizinischen Tests zu unterziehen. Er soll bereits am Sonntag im Trainingslager in Flachau zu seiner neuen Mannschaft stoßen. Die Mainzer bereiten sich noch bis Mittwoch in Salzburg auf die neue Saison vor. Erste Bekanntschaft mit den Clubverantwortlichen habe Ivanschitz bereits vor einer Woche gemacht. Er habe sich vor Ort von den Begebenheiten überzeugt und sich begeistert gezeigt.
"Es waren auch noch andere Angebote da. Es ging aber nicht darum, ihn bei irgendeinem Spitzenclub unterzubringen", sagte Stanggassinger. Der Manager betonte, dass es vielmehr wichtig gewesen sei, einen Arbeitgeber zu finden, bei dem Ivanschitz auch wirklich spielt und wertgeschätzt wird. Ivanschitz, der als Rapid-Spieler am 11. Oktober 2003 gegen Tschechien (2:3) mit 19 Jahren zum jüngsten ÖFB-Kapitän der Geschichte avanciert war, hatte zuletzt unter Teamchef Dietmar Constantini keinen Platz mehr in der Nationalelf gefunden. Bei der Heim-EM im Vorjahr war der Burgenländer noch Spielführer gewesen.
Von Hütteldorf über Salzburg nach Athen
Ivanschitz war im Winter 2005/06 um die kolportierte Ablösesumme von vier Millionen Euro von Hütteldorf zu Red Bull Salzburg gewechselt. Bereits im August 2006, nachdem er sich in Salzburg nicht durchgesetzt hatte, kam der Abgang nach Griechenland. Auch in Athen war Ivanschitz zuletzt unter Henk ten Cate nicht mehr Stammspieler gewesen. Die Ablösesumme bewegt sich laut Stanggassinger in der Größenordnung jener des Wechsels von Salzburg zu Panathinaikos. Damals waren 1,6 Millionen Euro kolportiert worden.
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