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Polizistenmörder in Kärnten vermutet

Kärnten
09.07.2009 17:28
Spurlos untergetaucht ist ein geflohener Polizistenmörder, der vor zwei Monaten aus dem Gefängnis in Padua (Italien) getürmt war. Mittlerweile wird nach dem Südtiroler (40) weltweit gesucht. Italienische Carabinieri vermuten, dass sich der Flüchtige sogar in Kärnten versteckt halten könnte.

In Meran hatte der Gesuchte 1997 einen Carabinieri erschossen. Er war zu 25 Jahren Haft verurteilt worden. Ein Streit mit einem Gefängniswärter könnte Ende April der Grund für die Flucht aus der Haftanstalt gewesen sein. Der Mörder, der seit 2006 Freigang hatte und sogar ein Auto besaß, war mit diesem Richtung Österreich gefahren.

Perücke im Auto
Bei Tarvis geriet er in eine Polizeikontrolle und flüchtete zu Fuß. „Seither fehlt vom 40-Jährigen jede Spur“, so ein Ermittler. Weil sich im Wagen eine Perücke befand, glauben die Ermittler, dass der Mann einen Bankraub geplant hatte. Auf der Flucht stieg der Polizistenmörder, der noch etwa sechs Jahre abzusitzen gehabt hätte, in ein Ferienhaus bei Tarvis ein und stahl dort Kleidung und zwei Hemden, die zu einer alten Forstwache-Uniform gehören.
 
Brauchbare Spuren konnten jedoch nicht sichergestellt werden. Die italienischen Ermittler gehen jedenfalls davon aus, dass sich der 40-Jährige entweder in Kroatien oder Kärnten versteckt hält. Ein Ermittler: „In beide Länder hat der Gesuchte aus seiner Vergangenheit Kontakte.“ Weil trotz Suchaktionen vom Polizistenmörder jede Spur fehlt, wurde er weltweit zur Fahndung ausgeschrieben.

von Hannes Wallner, "Kärntner Krone"
Symbolbild

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