PeTA in Pamplona
“Blutende” Aktivisten protestieren gegen Stierhatz
Ausland
05.07.2009 18:41
Dutzende Tierschützer aus mehreren Ländern haben am Sonntag in Pamplona gegen die traditionelle Stierhatz in der nordspanischen Stadt protestiert. Die Demonstranten, mit blutroter Farbe beschmiert, halb nackt oder in Unterwäsche, fordern ein Ende des Spektakels, das sie als Tierquälerei bezeichnen. Das Meer an blutenden Leibern zierte stundenlang des Platz vor dem Rathaus in Pamplona.
"Pamplona: Blut, Folter und Tod", stand auf einigen der Plakaten, die die für ihre perfekt inszenierten Protestorganisationen bekannten Tierschützer mitgebracht hatten. Zu dem Protest hatten die Tierschutzvereine PeTA (People for the Ethical Treatment of Animals) und Animas Naturalis aufgerufen.
Am Dienstag beginnt die Stierhatz
Bis zum 14. Juli werden jeden Morgen sechs Kampfstiere durch die engen Gassen der Altstadt bis in die Arena gejagt, wo sie abends von den Toreros getötet werden. Hunderte junge Männer rennen dabei vor den Tieren her. 14 Teilnehmer sind dabei seit 1924 getötet worden, Hunderte werden jedes Jahr verletzt. Das Spektakel war durch Hemingways Roman "Fiesta" (1926) weltbekannt geworden.
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