Ein Tief, das sich über Adria und Alpen drehte, hatte eine Woche lang für schwere Überflutungen gesorgt und allein in Oberösterreich – wie berichtet – sechs Millionen Euro Schaden angerichtet. Jetzt gibt es kein Tief mehr über Europa, aber schwüle Luftmassen bleiben laut Wetterdienst „ubimet“ wegen der windschwachen Lage über Österreich liegen – damit besteht in den nächsten Tagen die Gefahr von heftigen lokalen Hitzegewittern.
Schwere Gewitter in der Nacht
Nach Sonnentemperaturen bis zu 30 Grad soll’s heftig blitzen. Donnerstagabend gingen über halb Oberösterreich Platz- und Gewitterregen nieder und die Feuerwehr musste Keller auspumpen, in Pasching löste ein Blitzschlag in einem Haus zum Glück kein Feuer aus. Nächste Woche folgen kühlere Luftmassen – was die Gewitterhäufigkeit sogar noch erhöht.
Pflanzen lieben das Tropenwetter
Einzig die Pflanzenwelt fühlt sich im tropisch-feuchten Wetter wohl. Landwirte befürchten aber, dass Gewitterstürme zerstören, was die „Sintflut“ überstanden hat. Indes bilanzierte Flut-Referent Landesrat Rudi Anschober: Bisherige Hochwasserschutzaktivitäten – vor allem Flussrückbauten und Fluträume – hätten höhere Schäden verhindert. Bis 2015 sollen alle Schutzbauten – Kosten 500 Millionen Euro – abgeschlossen sein.
von Johann Haginger, "OÖ-Krone"
Symbolbild
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.