Pläne gestoppt

Kärnten macht Rückzieher bei Heim-Regress

Kärnten
15.06.2009 14:51
BZÖ-Soziallandesrat Christian Ragger hat nun in der Causa Wiedereinführung der Regressforderung bei Angehörigen von Pflegeheimpatienten scheinbar kalte Füße bekommen: Nur einen Monat nach der Ankündigung, er wolle die Regresspflicht wieder einführen, macht er jetzt einen Rückzieher. In Kärnten war die Möglichkeit bei der Bezahlung von Pflegeheimen auch auf das Einkommen der Kinder zugreifen zu können, ja vor einem Jahr abgeschafft worden. Damals stimmte das BZÖ als einzige Partei dafür.

Die Wiedereinführung der Regresspflicht würde unter dem Strich zu wenig bringen, der Verwaltungsaufwand wäre im Verhältnis zu hoch, begründete Ragger am Montag. Raggers Plan war gewesen, Angehörige bis zur Pflegestufe Vier zur Kasse zu bitten. Damit hätte ein Signal gesetzt werden sollen, wie wichtig die Pflege zu Hause für die Gesellschaft sei.

Aus den anderen Bundesländern hatte Ragger heftige Kritik für seine Idee geerntet. Nirgends sonst war die Wiedereinführung der Regresspflicht angedacht worden.

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