Zu "laut geredet"

Franzose feuert auf Jugendliche: Ein Toter

Ausland
12.06.2009 11:56
Nach tödlichen Schüssen auf eine Gruppe Jugendlicher hat sich ein 59-Jähriger in Frankreich der Polizei ergeben. Der Mann hatte sich mehrere Stunden lang in seinem Haus im elsässischen Dorf Guemar nahe Colmar verschanzt, bis er schließlich aufgab. Durch die Schüsse wurde ein Jugendlicher getötet, ein weiterer junger Mann erlitt schwere Verletzungen im Gesicht.

Der Rentner habe nach Mitternacht von einem Fenster aus die jungen Leute mit einer Schusswaffe bedroht, weil diese "laut sprachen", erläuterte der Polizeisprecher. Daraufhin wollte einer der Jugendlichen mit dem Bewaffneten diskutieren - dieser verstand sein Gegenüber jedoch nicht, weil der junge Mann Elsässisch sprach. 

Stundenlange Verhandlungen
Laut Polizei geriet der 59-Jährige deswegen so in Rage, dass er drei Schüsse abgab. Der Jugendliche wurde dabei am Oberkörper getroffen und starb eine halbe Stunde später. Anschließend schoss der Mann noch auf ein vorbeifahrendes Auto, wobei ein junger Mann in dem Wagen schwer am Auge verletzt wurde. Danach verhandelte eine Sondereinheit der französischen Polizei am Tatort stundenlang mit dem Mann, bis sich dieser schließlich am Morgen ergab.

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