Heilingbrunner zufolge ist der Ausbau der Strecke sowohl aus umweltpolitischer als auch aus wirtschaftlicher Hinsicht widersinnig. "Der Verkehr stagniert im betroffenen Abschnitt seit Jahren und die horrenden Baukosten von 53 Millionen Euro für zehn Kilometer Straße, die niemand braucht, könnte man zukunftweisend und klimaschonend in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs investieren", so der Präsident. Noch dazu würde das Vorhaben zahlreiche wertvolle Schutzgebiete und die Lebensqualität der lokalen Bevölkerung massiv beeinträchtigen.
Drohende "Transithölle"
Zudem glaubt der Umweltdachverband, dass der Weiterbau der S31 der Beginn des Lückenschlusses zwischen Ost- und Südautobahn ist. "Wieso wird das in der Öffentlichkeit verschwiegen? Warum wird der Bevölkerung nicht reiner Wein eingeschenkt? Die Menschen haben doch ein Recht darauf, zu wissen, welche Transithölle da auf sie zukommen wird", sagte Heilingbrunner.
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