Zwei Attentate
73 Tote bei Selbstmordanschlägen im Irak
Nach Angaben der Polizei und des Innenministeriums nahm eine Selbstmordattentäterin im Südosten der Hauptstadt Polizisten ins Visier, die Hilfsgüter an Flüchtlingsfamilien verteilten. Unter den Toten seien zehn Polizisten und fünf Kinder. Den Angaben zufolge wurden 52 Menschen verletzt.
Chef von Al Kaida im Irak festgenommen
Die irakische Armee meldete unterdessen die Festnahme des Anführers des Terrornetzwerkes Al Kaida im Irak, Omar al-Baghdadi. Al-Baghdadi sei am Donnerstag in der Hauptstadt Bagdad gefasst worden, sagte ein Armeesprecher. Die Streitkäfte hätten vorher einen Tipp aus Geheimdienstkreisen bekommen.
Angaben über Zeitpunkt und Ort der Verhaftung gab es nicht. Die irakischen Behörden hatten in den vergangenen Jahren bereits mehrfach berichtet, Al-Baghdadi sei getötet oder festgenommen worden. Diese Meldungen hatten sich später immer als falsch erwiesen. Al-Baghdadi gilt als "Emir" der Allianz Islamischer Staat im Irak, zu der sich die Al Kaida und andere Terrororganisationen im Herbst 2006 zusammengeschlossen hatten.
Für zahlreiche Anschläge verantwortlich
Die Al Kaida wird im Irak für zahlreiche Anschläge verantwortlich gemacht. Die Organisation war in der Vergangenheit stark unter Druck geraten. Sicherheitskräfte übernahmen die Kontrolle über ursprünglich von ihr kontrollierte Gebiete.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.