"Das heißt aber nicht, dass es normalen Unterricht geben wird", erklärt Landesschulrats-Vize Rudolf Altersberger. "In den höheren Schulen werden die Schüler vermutlich nur beaufsichtigt werden. In den Volksschulen ist derzeit die Rede, dass so weit wie möglich unterrichtet wird."
Schulreferent Uwe Scheuch hatte am Montag mit einer Sammelklage gegen die Gewerkschaft gedroht, falls Eltern wegen des Streiks für die Aufsicht der Kinder Unkosten entstehen würden. Dies dürfte aber wohl hinfällig sein.
Alle Schultypen betroffen
Vom geplanten Streik sind in Kärnten alle Schultypen bis hin zur Abendschule betroffen. Auch die höhere landwirtschaftliche Schule in Pitzelstätten, obwohl sie als einzige Kärntner Schule nicht dem Unterrichts-, sondern dem Landwirtschaftsministerium untersteht. "Unsere Lehrer haben sich aus Solidarität dafür entschieden", berichtet Direktorin Maria Truppe. "Die Schülerbetreuung im Internat ist aber garantiert."
Schüler-Demo in Klagenfurt
Am Montag demonstrierten Schüler am Alten Platz in Klagenfurt für eine bessere Dotierung des Bildungsbudgets und für eine bessere Unterrichtsqualität.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.