Mindestens 22 Tote
Erdbeben erschüttert Afghanistan
Ausland
17.04.2009 08:20
Der Osten Afghanistans ist in der Nacht auf Freitag von mehreren Erdstößen erschüttert worden. Dabei sind nach ersten Informationen mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen. Die Beben hätten sich im Abstand von etwa zwei Stunden ereignet, teilten die örtlichen Behörden mit. Dabei seien vier Ortschaften im Verwaltungsbezirk Khogiani in der Provinz Nangarhar nahe der Grenze zu Pakistan verwüstet worden.
Nach Angaben des US-Institut für Geophysik (USGS) erreichte das Beben eine Stärke von 5,5. Etwa zwei Stunden später folgte ein Nachbeben der Stärke 5,1. Bewohner des Dorfes Mir Gadchel suchten in den Trümmern ihrer Häuser nach Überlebenden. Die Dorfbewohner befürchteten bis zu 40 Tote. "Drei Mitglieder meiner Familie wurden getötet und sieben verletzt. Ich denke rund 40 Personen wurden getötet. Hunderte Häuser wurden zerstört", sagte einer der Betroffenen.
Auch im südamerikanischen Chile bebte in der Nacht die Erde. Die Küste im Norden von Chile nahe der Hafenstadt Tarapaca wurde von Erdstößen der Stärke 6,3 erschüttert. Das teilte das USGS am Donnerstagabend mit. Über Opfer oder Schäden war vorerst nichts bekannt.
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