Söldner getötet
Mordanschlag auf Boliviens Präsident vereitelt
Er sei von den Behörden über die Pläne informiert worden und habe deshalb den Befehl zur Festnahme erteilt. Die Polizei hatte am Donnerstagvormittag ein Hotel in Santa Cruz im Osten des Andenstaats gestürmt und dort bei einer Schießerei drei mutmaßliche Terroristen getötet. Zwei weitere wurden festgenommen. Die Beamten fanden dort nach eigenen Angaben zudem Sprengstoff und Waffen.
Laut Ermittlern soll die Gruppe auch hinter einem Sprengstoffanschlag auf das Haus von Kardinal Julio Terrazas, dem Chef der katholischen Kirche in Bolivien, stecken. Dabei wurde am Mittwoch das Eingangsportal von dessen Anwesen in Santa Cruz teilweise zerstört. Der sozialistische Präsident Morales warf der Opposition vor, hinter dem Komplott zu stecken.
Sie hätten mit dem Anschlag auf den Kardinal eine falsche Fährte legen und seine Anhänger in Misskredit bringen wollen. Terrazas und Morales waren in der Vergangenheit mehrmals aneinander geraten. Morales wirft dem Kardinal vor, im Dienste der bolivianischen Opposition zu stehen. Die wohlhabende Provinz Santa Cruz ist eine Hochburg der konservativen Opposition gegen die linksgerichtete Regierung in La Paz.
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