Das mit Blei verseuchte Material stammt aus der Gail und der Gailitz und wurde von der "Verbund Austrian Hydro Power" (AHP) im Stausee Rosegg abgesaugt und gelagert.
"Wir wissen, dass es Bleikontaminationen gibt und das Material daher zu deponieren ist. Es darf nicht weitertransportiert werden", erklärt Isabella Riener von der Abteilung Natur- und Umweltschutz.
Dennoch hat die AHP 100 Tonnen verseuchten Kies an die "Scheuch Kies GmbH" weitergegeben. "Zu Testzwecken, ob sich das Material zur Weiterverarbeitung eignet", so AHP-Sprecher Florian Seidl.
Keine Genehmigung
Davon, dass sie 100 Tonnen Kies gratis zu Testzwecken bekommen haben, wissen Landesrat Uwe Scheuch und dessen Frau, die die Firma betreibt, jedoch nichts. "Wir haben den Schotter gekauft. Als wir erfahren haben, dass es keine Genehmigung gibt, wurden die Transporte sofort eingestellt." Die Ermittlungen der Villacher Behörde laufen.
von Thomas Leitner (Kärntner Krone) und kaerntnerkrone.at
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