Wollten die Täter, bei denen es sich um eine professionelle Ost-Bande handeln dürfte, absichtlich die Kriminalbeamten verwirren? Ihre unkoordinierte Vorgangsweise spricht jedenfalls dafür.
Denn nachdem die Einbrecher durch ein Fenster in das Autohaus eingestiegen waren, schlugen sie die Scheiben eines Mazda 6 ein. Danach brachen sie einen Tresor auf, in dem sie die Schlüssel für die ausgestellten Fahrzeuge sowie 4.000 Euro Bargeld fanden.
Unkoordinierte Vorgehensweise
Doch anstatt mit einem unbeschädigten Fahrzeug zu flüchten, nahmen sie den zerstörten Wagen. Auf den Mazda 6 montierten sie die Kennzeichentafeln "SV 867 BX", die sie zuvor von einem Firmenfahrzeug abgeschraubt hatten, verstauten den bereits leer geräumten Tresor sowie eine Transportrodel und suchten mit dem Auto das Weite.
"Es ist völlig unverständlich, was in der Nacht auf Mittwoch in dem Autohaus geschah. Eine Hand wusste nicht, was die andere tat", so Ermittler Bruno Kelz.
Zweiter Coup in Maria Saal
Die Täter, die bei einem weiteren Einbruchsversuch in der selben Nacht in Maria Saal von einer Alarmanlage verscheucht wurden, stahlen auch Überprüfungsplaketten, Typenscheine, einen Laptop mit Diagnosesoftware und Kleingeld aus zwei aufgebrochenen Getränkeautomaten. Von den Tätern fehlt vorerst jede Spur.
von Thomas Leitner (Kärntner Krone) und kaerntnerkrone.at
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