Sieben Meter hoch, etwa 1,5 Kilometer lang und sieben Millionen Euro teuer - das ist der neue Hochwasserschutzdamm "Seidlhof", der die Stadt St. Veit vor Überflutungen durch die Glan schützen soll. Doch nach den Regenfällen der vergangenen Tage steht genau im Bereich des Dammes das Glantal knietief unter Wasser, viele Hektar Felder sind bestenfalls mit Kanus zu befahren.
Sepp Steiner, der die Flut abgelichtet hat: "Sogar der Radweg musste gesperrt werden. Wozu hat man diesen millionenschweren Damm gebaut, wenn dann alles regelrecht absäuft und Häuser nur mit Booten erreichbar sind?"
Bürgermeister-Sprecher verteidigt Dammbau
Im Rathaus der Herzogstadt wird Pfusch zurückgewiesen. Fritz Orasch, Sprecher von Bürgermeister Mock: "Es handelt sich um Augebiete, die vom Gesetz her nicht vor Überschwemmungen geschützt werden dürfen und die von einem Altarm der Glan bewässert werden." Viele Bürger sehen das anders: "Dadurch werden wohl die Brutgebiete der Gelsen geschützt."
von Fritz Kimeswenger, "Kärntner Krone"
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