Montenegro-Wahl
Klarer Sieg für Djukanovic-Bündnis
Als stärkste Oppositionskraft hat sich die Sozialistische Volkspartei (SNP) mit 16,1 Prozent bzw. rund 52.900 Stimmen erwiesen, die laut CEMI künftig 15 Parlamentssitze haben wird. Die Neue Serbische Demokratie (NSD) hat 8,9 Prozent (29.400 Stimmen) und acht Parlamentssitze errungen, gefolgt von der Bewegung für Veränderungen (PZP) mit 6,1 Prozent (20.100 Stimmen) und fünf Parlamentssitzen.
Je einen Parlamentssitz haben sich drei Parteien und Bündnisse der Albanischen Volksgruppe - die Demokratische Union der Albaner (DUA), die Albanische Koalition "Perspektive" und die Albanische Liste gesichert. Für die Parteien der albanischen Volksgruppe gilt nicht die Drei-Prozent-Hürde.
65,2 Prozent Wahlbeteiligung
Die Wahlbeteiligung belief sich auf 65,2 Prozent. An der Parlamentswahl nahmen 16 Parteien und Bündnisse teil. Die DPS hat seit 1991 noch keine Parlamentswahl verloren. Djukanovic hatte noch vor dem Wahltag verkündet, dass er erneut das Amt des Premiers übernehmen werde.
Djukanovic war Ministerpräsident Montenegros zwischen 1991 und 1998, daraufhin zwischen 2002 und 2006. Im Vorjahr übernahm er das Regierungsruder an Stelle des erkrankten Premiers und DPS-Spitzenpolitikers Zeljko Sturanovic. Zwischen 1998 und 2002 hatte Djukanovic das Präsidentenamt inne.
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