Das von Verbund und Stadt Klagenfurt geplante Kraftwerk im Osten der Landeshauptstadt soll 400 Megawatt Strom und 200 Megawatt Wärme liefern. Um die nun erfolgte Umwidmung hatte es heftige Debatten gegeben, die Verfassungsabteilung des Landes hatte einen Beschluss des Gemeinderates als nicht korrekt durchgeführt bezeichnet.
Die Stadt zog die Widmung im Jänner 2008 zurück, jetzt, fast 15 Monate später, ist die Umwidmung nun "durch".
Großprojekt im "Endspurt"
250 Millionen Euro will die Energiegesellschaft Klagenfurt - sie gehört zu je 50 Prozent den Klagenfurter Stadtwerken und der Verbundgesellschaft - in das Kraftwerk investieren.
Anrainerproteste
Vor allem die Anrainergemeinde Ebenthal - das Kraftwerk soll in unmittelbarer Nähe der Gemeindegrenze gebaut werden - kämpft mit allen Mitteln gegen das Projekt. Die Stadt wiederum braucht die Wärmeerzeugung des Kraftwerks, um das völlig veraltete Fernheizwerk, das noch mit Schweröl betrieben wird, stilllegen zu können. Der Verbund wiederum braucht den Strom, um das vorhandene Nord-Süd-Gefälle in der Stromerzeugung auszugleichen.
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