Von einer "Krise" will Guntram Jilka, Chef der Fachgruppe Gastronomie in der Wirtschaftskammer, nicht sprechen, sondern vielmehr von einer "instabilen Wirtschaftslage, wegen der die Konsumenten genau überlegen, wie sie ihr Geld ausgeben." Der Experte hat festgestellt: "Durch das Tabakgesetz ist es schon zu Rückgängen von bis zu 25 Prozent gekommen."
Erste Kündigungen
Besonders betroffen seien Gaststätten im "öffentlichen Raum", also jene, die etwa in den Einkaufszentren nicht räumlich abgetrennt sind. Für ein Lokal mittlerer Größe würde das längerfristig den Verlust von ein bis zwei Arbeitsplätzen bedeuten. Jilka warnt: "Die Spirale dreht sich weiter! Auch die Lieferanten bekommen die Rückgänge zu spüren.
Förderungen benötigt
So gab es beim Kaffee-Absatz im Jänner ein Minus von 18 Prozent." Und das bedeute nichts Gutes für die Sommersaison. Familienbetriebe, so Jilka, könnten die Krise leichter ausgleichen: "Aber diese Unternehmen brauchen jetzt dringend Förderung."
von Martin Radinger, Kärntner Krone
Symbolbild
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