Die Rechnung stellt der oberste Personalvertreter der Kärntner Pflichtschullehrer, Hermann Pansi, auf. Der SP-Gewerkschafter zur "Krone": "Die zwei Mehrstunden in der Woche machen die Anwesenheit von 400 Lehrern in den Klassen nicht mehr notwendig. Mit jenen 500 Kollegen, die in Kärnten schon jetzt nicht mehr vom Bund gezahlt werden, macht das unter dem Strich den enormen Betrag von 40 Millionen Euro aus, der aus dem Kärntner Landesbudget kommen muss."
Protestmaßnahmen geplant
Die 4.700 Kärntner Pflichtschullehrer seien daher zu Protestmaßnahmen entschlossen, droht Pansi. Das Wort Streik will er zwar nicht in den Mund nehmen, aber er spricht von Dienststellenversammlungen. Diese sollen an den Pflichtschulen am 16. März stattfinden. Natürlich am Vormittag und damit wäre nach der dritten Stunde dann schulfrei.
Pansi ist übrigens auf seine Parteigenossin Schmied mehr als schlecht zu sprechen: "Sie hat alles unternommen, um den Lehrerberuf schlecht zu machen." Der Gewerkschafter zitiert dann aus einer aktuellen Studie über die Arbeitsbelastung der Pädagogen. Demnach würde ein Lehrer im Durchschnitt 1.776 Stunden im Jahr arbeiten, und 792 Stunden davon in der Klasse unterrichten.
von Fritz Kimeswenger, Kärntner Krone
Symbolbild
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.