Die schwarzafrikanischen Suchtgifthändler versorgen die Konsumenten vorwiegend mit sogenannten "Snowballs", kleinen Bällen aus Kokain. Die Drogen sind meist mit anderen Substanzen gestreckt - um sie billiger zu machen. Und auch gefährlicher. In Kärnten gab es bereits Todesfälle unter jungen Süchtigen, die auf den Konsum solcher Drogencocktails zurückgeführt werden.
Diesmal ist der Rauschgifthändler allerdings nicht an jugendliche Kunden geraten, sondern an einen verdeckten Ermittler des Innenministeriums. Während der Fußball-Europameisterschaft war der Nigerianer dem Fahnder aufgefallen; es ergab sich eine "Geschäftsbeziehung".
Deal im Einkaufszentrum
Zweimal hat der 20-Jährige dem Undercover-Agenten Koks verkauft, ehe die Handschellen klickten. Der Deal ging übrigens frech mitten in einem Klagenfurter Einkaufszentrum über die Bühne.
Am Dienstag stand der Asylwerber vor Richter Michael Schofnegger: zehn Monate bedingt. Das Urteil reicht, um das Asylverfahren zu stoppen. Der Mann müsste nun abgeschoben werden.
von Kerstin Wassermann, Kärntner Krone
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