"Die Bewertung der Lawinengefahr ist sehr schwierig", weiß Lawinenexperte Wilfried Ertl, denn nach den vergangenen warmen Tagen wurde der Schnee nass und schwer.
"Uns steht noch einiges bevor"
Und in Osttirol scheint die Lawinengefahr noch größer als in Kärnten. Ertl: "Ich glaube, dass wir gegenüber Osttirol den Vorteil haben, dass es in Kärnten mehr geschneit hat und die einzelnen Schneeschichten dicker sind. Es dauert also länger, bis die Schneemassen durchfeuchtet sind und als Lawinen ins Tal schießen. Dennoch steht uns noch einiges bevor."
Eine nicht zu unterschätzende Gefahr sind schon jetzt die mächtigen Triebschneepakete in Kammlagen, die sehr störungsanfällig sind. "Aber auch Wechtenbrüche müssen bei Touren in Betracht gezogen werden", so Ertl, der aktuell die Lawinengefahr mit mäßig, also Stufe 2 beurteilt.
"Man darf aber nicht vergessen, dass auch bei Warnstufe 1 Lawinen abgehen können", weiß der erfahrene Lawinenprofi.
von Hannes Wallner, Kärntner Krone
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