Ob Canori tatsächlich Schwager an der Parteispitze ablösen wird, konnte er aber noch nicht beantworten: "Es gibt mehrere Szenarien, das wäre eines davon." Der Wille sei aber vorhanden - das habe er schon vor der Wahl gesagt, egal wie das Ergebnis ausfalle, so Canori. Mittwoch oder Donnerstag sollen die Gremien tagen, dann könnte es eine Entscheidung geben.
An Fünf-Prozent-Hürde gescheitert
Canori hat mit der FPÖ am Wahlsonntag den Einzug in den Kärntner Landtag deutlich verfehlt. Der 44-jährige Unternehmer war ab 1991 als Gemeinderat in Klagenfurt tätig. Von 2001 bis 2006 war er Vizebürgermeister der Landeshauptstadt. 2003 erreichte er bei der Bürgermeisterdirektwahl als FPÖ-Kandidat rund 18 Prozent der Stimmen.
Am Sonntag reichte es landesweit gerade einmal für 3,8 Prozent der Stimmen, in Canoris Heimatstadt Klagenfurt erhielt er 2.412 Stimmen, das sind 4,87 Prozent.
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