"Nicht nah dran"
Iran hat nicht genug Material für Atombombe
Angesichts deutlich gesunkener Ölpreise habe die internationale Gemeinschaft gute Chancen, im Atomstreit mit dem Iran auf dem Verhandlungsweg Erfolg zu haben, sagte Gates. Irans Einnahmen stützen sich wesentlich auf den Verkauf von Erdöl. Wenn dieser weniger einbringt, wirken sich die vom UN-Sicherheitsrat beschlossenen Wirtschaftssanktionen gegen den Iran schmerzhafter aus. Nach einem historischen Höchststand von 147,50 Dollar (116,7 Euro) pro Fass im Juli 2008, sank der Ölpreis im Zuge der weltweiten Wirtschaftskrise auf 35 bis 40 Dollar.
Vor Gates Äußerungen war ein CNN-Interview mit US-Generalstabschef Michael Mullen ausgestrahlt worden, in dem dieser sagte, nach Einschätzung der USA verfüge der Iran bereits über genügend atomwaffenfähiges Material für den Bau einer Bombe.
Der Gouverneursrat der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA/IAEO) befasst sich ab Montag mit dem festgefahrenen Atomstreit mit Iran. Die IAEA geht davon aus, dass Iran ungeachtet der UN-Sanktionen weiter Uran anreichert. Kürzlich hatte die Internationale Atomenergieorganisation (IAEO) berichtet, dass der Iran in seiner Atomanlage Natanz (Bild) knapp 1.000 Kilogramm schwach angereichertes Uran produziert hat. Teheran beharrt darauf, dass es Atomkraft nur zu zivilen Zwecken nutze und darauf wie andere Länder auch ein Recht habe.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.