Experten haben nun den Vorschlag zur Diskussion gestellt, die Frist zu verkürzen: "Frühestens vier Wochen vor dem Wahltermin aufstellen und spätestens eine Woche danach abbauen." Bei SP-Klubobman Herwig Seiser werden damit offene Türen eingerannt: "Wir haben schon am 29. Oktober beantragt, überhaupt auf das Aufstellen von Plakaten zu verzichten. Die anderen Parteien haben uns aber im Landtag überstimmt."
SP will schnellstmöglich Lösung
Seiser will schnellstens eine Lösung, die auch in einer zahlenmäßigen Obergrenze der Plakate liegen kann. Ein Modell, das auch VP-Klubobman Stephan Tauschitz und Grünen-Chef Rolf Holub unterstützen. Beide betonen, "über alle Möglichkeiten reden zu wollen, die solche Plakat-Auswüchse in Zukunft verhindern." Holub hat noch eine Alternative: "Wie in der Schweiz, dort darf nur an speziellen und dafür reservierten Plätzen plakatiert werden - sonst nirgends."
BZÖ will an Sechs-Wochen-Frist festhalten
Nur der Klubobmann des BZÖ, Kurt Scheuch, steigt auf die Bremse. Seine Maximalvariante ist ein schnelleres Wegräumen dieser landschaftsverschandelnden Wahlplakate. "Bis spätestens eine Woche nach der Wahl." Scheuch will an der Sechs-Wochen-Frist vor einem Urnengang festhalten, von einem zahlenmäßigen Limit hält er nichts.
von Fritz Kimeswenger, Kärntner Krone
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.