Die Lampen werden, laut T-Mobile, mit SIM-Karten und GPS-Modulen ausgerüstet, womit sie über Mobilfunk gesteuert werden können.
Testphase von drei Monaten
In den kommenden drei Monaten wird die neue Technologie - intern - von den Klagenfurter Stadtwerken getestet. "Wir haben drei Laternen auf unserem Gelände umgerüstet. Wir wollen die Lichter unter die Lupe nehmen, bevor das Projekt in einem größeren Umfang startet. Wir prüfen die Alltagstauglichkeit, den Stromverbrauch und die Beleuchtungsintensität", sagt Gernot Bitzan, Geschäftsleiter der Klagenfurter Stadtwerke.
Die LED-Lampen, die bei diesem Projekt eingesetzt werden, weisen zahlreiche Vorteile im Gegensatz zur herkömmlichen Beleuchtung auf: Sie brauchen bis zu 35 Prozent weniger Energie, sind dimmbar und in verschiedenen Farben erhältlich.
Verkehrswege individuell beleuchten
Mit der neuen Technologie ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten, die insbesondere der Sicherheit dienen werden.
Beispielsweise können Verkehrswege zu bestimmten Uhrzeiten individuell abgedunkelt oder auch aufgehellt werden.
Passiert ein Unfall, kann das Licht an dieser Stelle via SIM-Karte voll aufgedreht werden. Die restlichen Lampen in der Straße könnte man zur Warnung rot blinken lassen - so die Vision.
Symbolbild
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