17.000 Tonnen Speisereste und Fett werden jedes Jahr von Klagenfurt in die Kompostieranlagen transportiert. "Die Deponien gehen über. Daher haben wir für das Müllproblem der Stadt eine grüne Lösung gesucht", sagt Bürgermeister Harald Scheucher.
Standort Hörtendorf
Einen Standort dafür hat die EKG in Hörtendorf, wo die Abfälle aus Klagenfurt derzeit verladen werden, gefunden: Auf einem 1,5 Hektar großen, als Mülldeponie gewidmeten Areal ist der Bau eines großen Deponiegas-Kraftwerks geplant.
Umweltfreundliches Projekt
Konkret soll dort der Biomüll gereinigt, vergoren und das dadurch entstehende Methangas zur Strom- und Wärmegewinnung genutzt werden. Scheucher: "Da es sich um ein geschlossenes Verfahren handelt, sind keine Geruchsbelästigungen zu befürchten. Das umweltfreundliche Projekt ist unser Beitrag zum Umweltschutz." Denn neben der emissionsneutralen Stromgewinnung soll der übriggebliebene Kompost hygienisiert und in der Landwirtschaft als Dünger eingesetzt werden.
Die Planung des Projektes ist bereits so gut wie abgeschlossen. Derzeit laufen die Gespräche mit potentiellen Investoren.
von Thomas Leitner, Kärntner Krone
Symbolbild
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.